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ams übernimmt Versorgung der BFBS Radioprogramme in OWL

Es war im Sommer 2019, als die militärische Wohltätigkeits- und Medienorganisation BFBS bei ams - Radio und MediaSolutions in Bielefeld anfragte, ob das Unternehmen die Versorgung der beiden BFBS-Radioprogramme in OWL übernehmen könnte.

ams ist bereits Senderbetreiber der UKW-Sendeanlagen in Ostwestfalen Lippe und dem Kreis Warendorf und bot an, BFBS über eine Antennenmitbenutzung auszustrahlen. In der Folge waren einige Arbeiten zur Umsetzung notwendig:

ams-Techniker Mario Schömitz bei der Arbeit in luftiger Höhe.

Denn zunächst musste ams freie UKW-Frequenzen in den jeweiligen Verbreitungsgebieten ausfindig machen und verwendete dafür das eigene Planungstool, welchen die Bundesnetzagentur (BNetzA) ebenfalls einsetzt. Nachdem vier Frequenzen gefunden wurden, folgte als nächstes durch das Team von ams die Sendernetzplanung. Im Ergebnis blieben dann drei Frequenzen übrig: Bielefeld-Friedrichsdorf 91,70 MHz, Herford, Schwarzenmoor 101,6 MHz und Minden, Jakobsberg 96,60 MHz (BFBS I).

Die vierte von ams geplante UKW-Frequenz am Standort Minden wurde wegen eines Einspruchs nicht genehmigt. Hier hat ams noch eine andere Frequenz gefunden (89,60 MHz (BFBS II), deren Planung läuft.

Im Herbst 2019 dann wurde das technische Konzept durch ams erarbeitet und die benötigten Sendeanlagen gebaut. Da auch alle anderen UKW-Sendeanlagen von ams konzipiert und gebaut wurden, nutzte der Mediendienstleitser hierfür das gleiche Konzept.

Anfang 2020 starteten die ersten Gespräche mit den Standortbetreibern und Anfang März konnten die Anlagen vor Ort aufgebaut werden. Nach einem erfolgreichen Testbetrieb konnten die drei Sendeanlagen zum 1.4.2020 erfolgreich in den Wirkbetrieb übergehen.

Leider konnten letzte Antennenarbeiten wegen der Corona-Krise und der Witterung noch nicht abgeschlossen werden, so dass die Anlage in Friedrichsdorf derzeit mit verringerter Leistung arbeitet. Peter Beinke, Technischer Leiter bei ams: "Wir hoffen aber, diese noch ausstehenden Arbeiten an der Antennenanlage möglichst bald durchführen zu können."

ams, Mai 2020