Die EU – ein (noch) unbekanntes Wesen

ams produziert für das Radionetzwerk EURANET

Ob EURO-Finanzkrise, EHEC oder immer neue EU-Richtlinien: Europäische Themen beherrschen zunehmend die Schlagzeilen. Die Politik in Brüssel und Straßburg gewinnt mehr und mehr Einfluss auf die Lebensumstände der Menschen in allen 27 Staaten der Europäischen Union. Dieser Tatsache folgend hat sich ams dem europäischen Radionetzwerk EURANET angeschlossen und produziert deutschsprachige Audiobeiträge über Themen der EU.

„Die EU ist für viele Menschen in Europa immer noch ein unbekanntes Wesen. Das möchten wir ändern“, sagt Katharina Aufderheide, die bei ams die EURANET-Redaktion koordiniert. Die Redaktion, bestehend aus zwei Festangestellten und acht Freien Mitarbeitern, produziert werktags jeweils einen 90-sekündigen Radiobeitrag zu einem aktuellen Thema.

„Es sind vor allem Servicethemen, aus denen viele Menschen einen direkten Nutzen ziehen können“, erklärt Katharina Aufderheide. Solch ein Thema kann das neue, einheitliche Handyladekabel sein,  oder – jetzt in der Urlaubszeit – nützliche Informationen über Reisebestimmungen innerhalb der EU.

Hinzu kommen drei wöchentliche Produktionen: ein fünfminütiger Wochenrückblick als Zusammenfassung der Geschehnisse in der EU aus den vergangenen sieben Tagen, ein als witzige Umfrage gestaltetes Erklärstück zu den Institutionen und Einrichtungen der EU sowie eine einstündige, monothematische Magazinsendung mit dem Titel „Treffpunkt Europa“.

Alle Audiobeiträge „made in Westfalen“ stehen sämtlichen deutschsprachigen Radiosendern in der EU kostenlos zur Ausstrahlung zur Verfügung und finden sich auch auf der Webseite www.euranet.eu wieder.

Ziel des Euranet Netzwerkes ist es, Radiohörern mehr – und fundierte Informationen über die Vorgänge in der EU zu vermitteln. Gleichzeitig soll der EU-weite Austausch und die Zusammenarbeit unter Journalisten gefördert werden.

Der aus Fördermitteln der EU finanzierte Produktionsauftrag für EURANET bietet zur Zeit bereits zehn Journalistinnen und Journalisten aus OWL eine berufliche Perspektive.

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