Man kann nicht nicht hören - wohl aber wegschauen

Akustische Markenführung - mit den richtigen Tönen werben

Stellen Sie sich vor: Ihr Lieblingsfilm auf einer großen Kinoleinwand: Action, Romantik, Pathos … aber ohne Musik. Ihr Lieblingsdarsteller spielt wieder großartig…aber… er lispelt. Und stellen Sie sich vor jedes Geräusch klingt genau wie in der Realität. Würde Ihnen das gefallen?

Wahrscheinlich nicht. Es zeigt aber, wie entscheidend das Hören unsere Wahrnehmung beeinflusst. Während Bilder eher Informationen transportieren, vermitteln Musik, Geräusche und Stimmen vor allem Emotionen. Und diese lassen sich deutlich schwerer ignorieren als  Informationen. Denn: Man kann nicht nicht hören – wohl aber wegschauen.

Diese Besonderheit machen sich viele Unternehmen in ihrem Markenauftritt zunutze, indem sie ihre Marke durch akustische Markenführung auditiv inszenieren. Akustische Elemente werden in die Markenpolitik eines Produktes eingebunden und beeinflussen das Konsumentenverhalten.

In Telefonie, Funk, Fernsehen oder Internet

Musik und Stimme bestimmen die akustische Wahrnehmung.

In unserer fortwährend multimedialer werdenden Welt wird es immer wichtiger, sich nach außen einheitlich in allen Medien darzustellen. Telefonie – Internet – Funk – TV: Wer als starke Marke präsent sein will, sollte nicht nur möglichst viele unterschiedliche Medien nutzen, sondern auch alle Sinne ansprechen. Das akustische Branding stärkt letztendlich die Durchsetzung im Werbemarkt.

Die akustische Wahrnehmung wird bestimmt durch Musik, Stimme und eventuell Geräusch, wobei alle Stilmittel sensibel aufeinander abgestimmt sein sollten. So gilt es unter anderem nicht nur den richtigen Ton zu treffen, sondern auch die richtige „Lautstärke“.

Musik und Stimme

Die Musik – das Geräusch

Die Basis für eine akustische Markenführung bildet das Soundlogo – eine kurze prägnante Tonfolge, ein Effekt oder Geräusch. Es wird häufig mit dem gesprochenen Slogan einer Firma kombiniert.
Intel und Telekom sind die bekanntesten Unternehmen, die die Vorteile eines Soundlogos bereits früh für sich genutzt haben. Beide Logos sind mittlerweile bekannt genug um auch ohne gesprochen Slogan klar der Marke zugeordnet werden zu können. Heute gibt es viele verschiedene Varianten des Telekom-Soundlogos je nach Medium, Zielgruppe oder Inhalt der Werbeaussage.

Die Stimme

Die Wahl der richtigen Stimme ist entscheidend für die Glaubwürdigkeit des akustischen Auftritts. Frau oder Mann, jugendlich oder Mittelalter, Promi oder bekannte Synchronstimme. Wer die Unternehmensbotschaft verkündet, welche Stimme Ihre Markenstimme wird, hängt ab von der jeweiligen Zielgruppe, dem Produkt oder Selbstverständnis eines Unternehmens.

Höchste Priorität bei der Wahl der richtigen Stimme hat immer das glaubwürdige Zusammenspiel mit der Marke.