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Jugendliche sind immer mehr (mobil) im Internet unterwegs

Mediennutzung und Informationsfluss von Jugendlichen  verlagern sich immer weiter ins (mobile) Internet. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle JIM-Studie, für die 1.200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren befragt wurden. „JIM“ steht hierbei für Jugend, Information, (Multi-)Media.

Die Ausstattung zuhause wird immer umfangreicher: Denn die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest herausgegebene JIM-Studie zeigt, dass fast alle Familien in Deutschland mittlerweile mit Smartphones, Computern, Internetzugang und Fernsehern ausgestattet sind.

Den Nerv von Jugendlichen treffen vor allem Angebote, die sie mobil auf ihrem Smartphone abrufen können. Denn die Studie zeigt: Jugendliche besitzen - und nutzen - vor allem ihr Smartphone: 97 Prozent haben ein eigenes. Vor allem damit gehen sie täglich im Schnitt dreieinhalb Stunden online. Nur 11 Prozent der befragten Jungen und Mädchen sind nicht jeden Tag im Internet unterwegs.

Im Netz besuchen die 12- bis 19-Jährigen weniger klassische Websites als vielmehr mobile Plattformen, Apps und Kommunikationstools.

Mit 94 Prozent Verbreitung in der befragten Altersklasse ist WhatsApp als Kommunikationsweg absoluter Spitzenreiter. Danach folgen Instagram und Snapchat, wobei die Snapchat-User die aktivsten sind.

Für Marketing und Vertrieb dürfte die JIM-Studie ein deutliches Signal und Beleg dafür sein, dass die jüngere Zielgruppe ihre Interessen immer weiter ins Netz verlagert - vor allem in das mobile Internet, das sie überwiegend per App auf ihrem Smartphone besucht.

Die Studie

Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest, der die JIM-Studie seit 1998 herausgibt, ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt zusammen mit dem Südwestrundfunk (SWR).

Die komplette Studie finden Sie hier.