Einschaltquoten: E.M.A. NRW 2014 II

Radionutzung in Ostwestfalen-Lippe und im Kreis Warendorf

Rund 753.000 Hörer* aus der Region schalten werktäglich mindestens eines der sieben OWL plus-Lokalradio-Programme ein. Nach der heute, 15. Juli 2014, veröffentlichten Elektronischen Medien Analyse (EMA NRW 2014 II) halten die ostwestfälisch-lippischen Sender und Radio WAF in allen Sendegebieten die Marktführerschaft. Drei der sechs Sender rangieren zudem unter den Top Fünf in der Rangfolge aller 45 Lokalradio-Programme in Nordrhein-Westfalen.

Mit Tagesreichweiten von bis zu 46 Prozent liegen die von uns vermarkteten Lokalradios, Radio Westfalica (46,2%), Radio Gütersloh (44,9%), Radio Bielefeld (43%), Radio Hochstift (38,9%), Radio Herford (34,7%) und Radio WAF (32,6%), in ihren Sendegebieten klar vor der Konkurrenz.

Zum Vergleich: WDR 2 erzielt in der Region örtliche Tagesreichweiten zwischen 7,4% und 24,9%. 1LIVE bewegt sich zwischen 17,4% und 28,3%. Und WDR 4 kommt auf Werte zwischen 4,1% und 13,6%.

Im Ranking aller 45 Lokalradios aus Nordrhein-Westfalen liegen drei der sechs Lokalradios aus unserer Region ganz oben: Radio Gütersloh katapultiert sich mit 16% in der Reichweite pro durchschnittlicher Stunde auf Platz 1 des NRW-Rankings - ein historisches Erfolgsergebnis für den Sender. Außerdem teilen sich Radio Bielefeld und Radio Westfalica mit je 13,3% den vierten Platz.

"Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist die große Nähe zu den Hörern", sagt Uwe Wollgramm, Geschäftsführer der Lokalradio-Betriebsgesellschaften in Ostwestfalen. "Die in der Rangliste ganz vorn liegenden Stationen produzieren weit mehr lokale Programminhalte als der Durchschnitt der Radiosender in NRW." Der beste Musikmix, sympathische Moderatorenpersönlichkeiten sowie relevante Nachrichten und Serviceinformationen, die den Menschen vor Ort wirklich nützten, seien die entscheidenden Faktoren für hohe Einschaltquoten.

Zweimal im Jahr erhalten die Radiomacher in Deutschland ihre Einschaltquoten. Sie dienen als Währung in der Radiobranche und zeigen, wie ein Radiosender am Markt dasteht. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden auch die Werbepreise berechnet, oder die Programmstrategie überprüft.

Für die aktuelle Analyse wurden rund 4.200 repräsentativ ausgewählte Einwohner in Ostwestfalen-Lippe und aus dem Kreis Warendorf von Interviewern des MS Medienbüros (Köln) zu ihren Hörgewohnheiten befragt.

Parallel wurden heute die Ergebnisse für die deutschlandweite Radionutzung, ma 2014 Radio II, veröffentlicht. Demnach schalten knapp 80 Prozent in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 10 Jahren ihr Radio ein (aktuell 79,7 Prozent vs 79,9 Prozent bei der ma 2014 Radio I im Frühjahr 2014). In absoluten Zahlen bedeutet dies: An jedem Werktag werden 58,6 Millionen Hörer erreicht.


*deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren

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